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Auf der Suche nach einer schwimmfesten Smartwatch? Was Sie prüfen sollten?

2026-02-24 15:30:45
Auf der Suche nach einer schwimmfesten Smartwatch? Was Sie prüfen sollten?

Wasserschutzklassen richtig verstehen – für den echten Einsatz beim Schwimmen

ATM im Vergleich zu IP-Schutzarten: Was „schwimmfest“ wirklich bedeutet

Schwimmer sind häufig verwirrt über die Angaben zur Wasserbeständigkeit auf ihrer Ausrüstung. Beginnen wir zunächst mit den ATM-Bewertungen. Diese messen, welchem statischen Druck ein Gerät standhalten kann. Stellen Sie sich vor, dass 1 ATM dem Druck entspricht, der bei einer Wassertiefe von 10 Metern herrscht – doch beachten Sie, dass diese Tests unter Laborbedingungen ohne Bewegung oder Spritzwasser durchgeführt werden. Dann gibt es noch die IP-Bewertungen. Diese bewerten den Schutz vor dem Eindringen von Fremdkörpern, einschließlich Wasser. Die höchsten Klassen wie IPX8 bedeuten, dass ein Gerät gemäß bestimmter Spezifikationen kontinuierlich unter Wasser bleiben kann. Der entscheidende Punkt ist jedoch: Keine dieser beiden Bewertungen allein sagt aus, ob ein Gerät tatsächlich unter Wasser funktioniert. Um für das Schwimmen wirklich wasserdicht zu sein, müssen Geräte beide Bewertungen gemeinsam erfüllen. Ein Gerät mit der Einstufung 5 ATM bewältigt die Druckänderungen beim Bewegen im Schwimmbecken, während IPX8 dafür sorgt, dass auch nach längerer Untertauchung kein Wasser eindringt. Leider geben viele Unternehmen auf der Verpackung nur eine einzige Kennzahl an, was große Lücken hinsichtlich der tatsächlichen Leistungsfähigkeit hinterlässt. Wir haben bereits Geräte gesehen, die einfache Spritzwassertests bestanden haben, aber vollständig versagten, sobald jemand mit dem Schwimmen von Bahn zu Bahn begann – weil sie die seitliche Kraft durch Arm- und Körperbewegungen nicht aushielten. Jeder, der Elektronikgeräte ernsthaft im Wasser einsetzen möchte, sollte stets darauf achten, dass das Produkt ausdrücklich die Erfüllung beider Standards angibt.

Warum 5 ATM das Minimum ist – und wann Sie 10 ATM oder die ISO-22810-Zertifizierung benötigen

Bei Schwimmen im Pool gilt 5 ATM allgemein als das absolute Minimum für Wasserdichtigkeit. Diese Einstufung berücksichtigt jedoch lediglich den statischen Druck und nicht die tatsächlichen Kräfte, die während der Armzüge entstehen – diese können den Druck um das Zwei- bis Dreifache gegenüber dem Ruhezustand erhöhen. Noch komplizierter wird es für Personen, die im Freien schwimmen und dabei mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert sind, etwa plötzlichen Strömungen, Wellen, die gegen sie schlagen, sowie Druckspitzen beim Kopfsprung ins Wasser. Für solche Situationen ist eine Wasserdichtigkeitsbewertung von mindestens 10 ATM deutlich sinnvoller. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die ISO-22810-Zertifizierung, die speziell für Uhren entwickelt wurde, die in Schwimmumgebungen eingesetzt werden sollen. Herkömmliche ATM-Tests reichen hier nicht aus, denn die ISO 22810 prüft tatsächlich, wie gut eine Uhr unter realen Schwimmbedingungen abschneidet – darunter Bewegung unter Wasser, Temperaturwechsel sowie wiederholte Exposition gegenüber unterschiedlichen Temperaturen, die dazu führen können, dass Dichtungen im kalten Wasser schrumpfen oder sich bei seitlicher Armstreckung verschieben. Wer regelmäßig ernsthafte Bahnen über mehr als einen Kilometer schwimmt, tut gut daran, in ein nach ISO 22810 zertifiziertes Gerät zu investieren. Gelegenheitsschwimmer könnten hingegen von Uhren mit doppelter Zertifizierung profitieren (also sowohl 5 ATM als auch IPX8), sofern diese zusammen mit klaren Anweisungen zur ordnungsgemäßen Pflege der Dichtungen geliefert werden. Verschiedene Materialstudien zeigen, dass Salzwasser Dichtungen etwa 70 Prozent schneller abbaut als chloriertes Poolwasser; regelmäßige Wartung ist daher für alle, die Zeit im Meer verbringen, unbedingt erforderlich.

Präzise Schwimm-Tracking-Funktionen, die wirklich zählen

Schlagart-Erkennung, Runden-Erkennung und SWOLF-Bewertung: Referenzwerte für eine echte Smartwatch zum Schwimmen

Wenn es um ernsthaftes Schwimmtraining geht, reichen wasserdichte Eigenschaften heutzutage nicht mehr aus. Der eigentliche Mehrwert entsteht durch nützliche Einblicke in die Leistung. Moderne Uhren verfügen mittlerweile über fortschrittliche Bewegungssensoren, die zwischen allen vier Hauptschwimmstilen – Freistil, Brustschwimmen, Rückenschwimmen und Schmetterling – unterscheiden können. Einige Premium-Geräte erreichen laut Tests aus dem vergangenen Jahr in Forschungslabors sogar Genauigkeitsraten von rund 95 %, selbst wenn Schwimmer unter rauen Meeresbedingungen trainieren. Ein weiterer großer Vorteil ist die automatische Bahnerkennung, die verhindert, dass nach anstrengenden Trainingseinheiten Bahnen falsch gezählt werden – insbesondere bei mehrfachen Wiederholungen über lange Distanzen. Hinzu kommt die sogenannte SWOLF-Bewertung, bei der die Anzahl der Armzüge mit der Gesamtzeit pro Bahn kombiniert wird. Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Zahl, desto besser ist die technische Ausführung und die richtige Geschwindigkeitssteuerung. Diese drei zentralen Funktionen bilden gemeinsam das, was wirklich als eine intelligente Uhr für das Schwimmen bezeichnet werden sollte. Ohne diese Funktionen erhält man im Grunde lediglich eine Uhr mit Zeitmessfunktion – statt einer echten Messung der Leistungssteigerung.

Zuverlässige Leistung unter Wasser: Herzfrequenz, Akku und Sensorbeschränkungen

Genauigkeit der optischen Herzfrequenzmessung im Wasser: Warum die am Handgelenk basierende Überwachung während der Schwimmzüge versagt – und was stattdessen funktioniert

Pulssensoren am Handgelenk funktionieren einfach nicht besonders gut, wenn sie unter Wasser getaucht sind. Das Problem beginnt damit, dass Wasser das LED-Licht, auf das diese Geräte angewiesen sind, bricht und dadurch die Messung des Blutflusses durch die Haut stört. Zudem führt all die Bewegung des Handgelenks bei Schwimmzügen wie Kraul oder Schmetterling dazu, dass der Sensor ständig den Kontakt zur Hautoberfläche verliert. Untersuchungen zeigen, dass die Messgenauigkeit beim Schwimmen im Vergleich zu herkömmlichen Land-Workouts um 30 bis 50 Prozent sinkt. Für alle, die ihre Herzfrequenz im Schwimmbecken präzise verfolgen möchten, sind Brustgurte mit BLE-Technologie nach wie vor die beste Wahl. Diese kleinen Geräte sitzen direkt am Oberkörper, wo die Bewegung geringer ist und kein Wasser die Messung beeinträchtigen kann. Ihre Genauigkeit liegt unabhängig von der Schwimmart oder der Intensität der Belastung bei rund 95 %. Damit sind sie nahezu unverzichtbare Ausrüstung für alle, die Intervalle korrekt überwachen, Zieltempo vorgeben oder Erholungszeiten nach intensiven Einheiten kontrollieren möchten.

Auswirkung der kontinuierlichen Schwimmmodus- und GPS-Nutzung auf die Akkulaufzeit

Wenn das Schwimmen zusammen mit GPS- und Herzfrequenzüberwachung erfasst wird, belastet dies die Akkulaufzeit dieser Geräte erheblich. Aktiviert man all diese Funktionen gleichzeitig, beträgt die Akkulaufzeit der meisten Uhren nur noch etwa die Hälfte der normalen Laufzeit im Standardmodus. In größerer Wassertiefe erfordert die Notwendigkeit wasserdichter Gehäuse kleinere Akkus im Inneren, was die Energiekapazität zusätzlich reduziert – obwohl der Energiebedarf aktuell sogar noch steigt. Wer längere Schwimmeinheiten im offenen Gewässer plant, sollte daher Uhren bevorzugen, die diese Situation besser bewältigen, da eine verkürzte Akkulaufzeit bei Dauereinsätzen über eine Stunde hinweg zu einem echten Problem werden kann.

  • Mindestens 10 Stunden Gesamtbetriebszeit im vollständigen Schwimmmodus
  • Stromsparende GPS-Chipsätze (z. B. Sony CXD5603)
  • Schnelllade-Funktion (80 % in 45 Minuten)
    Vermeiden Sie Geräte, bei denen die Aktivierung des Schwimmmodus die Akkulaufzeit halbiert – dies deutet auf eine unzureichende Stromoptimierung hin, was für Athleten, die auf eine unterbrechungsfreie Datenerfassung angewiesen sind, problematisch ist.

Jenseits des Pools: Umweltbeständigkeit und Alltagstauglichkeit

Wenn Sie nach einer echten Smartwatch fürs Schwimmen suchen, spielt Zuverlässigkeit überall eine Rolle – vom Schwimmbeckenrand bis hin zu Gipfeln in den Bergen. Einige Feldtests ergaben tatsächlich, dass die Ausfallrate bei Geräten, die nicht für den Einsatz in mehreren Umgebungen konzipiert sind, auf rund 60 % ansteigt. Achten Sie daher auf Uhren mit der Schutzklasse IP68 gegen Staub und Partikel sowie mit der Zertifizierung nach MIL-STD-810H für Stoßfestigkeit, damit sie auch unwegsames Gelände bewältigen können – ob beim Wandern entlang felsiger Strände oder beim Klettern auf Bergpfaden. Die Geschichte der Robustheit geht jedoch über den reinen Wasserschutz hinaus. Sonnenlicht kann die Ablesbarkeit des Displays erschweren, da UV-Strahlung die Blendung um etwa 40 % erhöht. Salzwasser greift langsam Ladeanschlüsse und Dichtungen an, wenn diese nicht ausreichend geschützt sind. Spitzenmodelle wehren sich mit Saphirglasoberflächen, keramischen Lünetten, die abrasivem Sand standhalten, sowie intelligenten thermischen Systemen, die selbst bei heißem Wüsten-Workout für angemessene Kühlung sorgen oder träge Reaktionszeiten bei kalten Winterbedingungen verhindern. All diese technische Ausarbeitung zahlt sich in präziser Messgenauigkeit aus – egal ob jemand Bahnen im Meer zählt, Trail-Läufe zeitlich misst oder während einer Radtour durch alpine Pässe die Herzfrequenz überwacht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen ATM- und IP-Wasserschutzklassen?

ATM-Klassen messen den statischen Druck, dem ein Gerät unter Wasser standhalten kann, während IP-Klassen den Schutz vor dem Eindringen von Wasser bewerten. Für echte Wasserdichtigkeit beim Schwimmen sind beide Klassen erforderlich.

Warum gilt 5 ATM als das Minimum für das Schwimmen?

5 ATM gilt als das Minimum für das Schwimmen, da diese Klasse den statischen Druck berücksichtigt. Für das Schwimmen im Freien werden jedoch höhere Klassen wie 10 ATM aufgrund zusätzlicher Umgebungsfaktoren empfohlen.

Funktionieren pulsbasierte Herzfrequenzmonitore am Handgelenk unter Wasser?

Pulsbasierte Herzfrequenzmonitore am Handgelenk versagen häufig unter Wasser aufgrund gestörter LED-Sensoren. Brustgurte mit BLE-Technologie sind zuverlässiger und bieten eine bessere Genauigkeit.

Warum ist die Akkulaufzeit bei Schwimmuhren wichtig?

Die Akkulaufzeit beeinflusst Schwimmuhren stark, insbesondere wenn GPS und Herzfrequenzmessung gleichzeitig genutzt werden. Uhren mit einer längeren Akkulaufzeit sind für ausgedehnte Schwimmeinheiten im offenen Gewässer vorzuziehen.